Donnerstag, 7. März 2013

Fünfter Trainingstag

Der Tag begann für einen Urlaubstag angemessen pünktlich um 07:00Uhr mit leichtem Lauf-ABC (5km), schnell frisch gemacht und zum Frühstück. Heute war es so warm und zu dieser Zeit fast windstill, daher konnten wir das volle Urlaubsfeeling mitnehmen. Nein, wir haben kein Mitleid mit den in Deutschland gebliebenen. Schnell gefrühstückt und nach einem Schlauchwechsel an meinem Vorderrad ging es dann ein wenig verspätet auf die Straße. Aufgrund des leichten Windes hieß das endlich die Aero-Position ausgiebig zu testen bzw. zu nutzen. Eine Folge hatte das, doch die spürten wir beide erst nach der Rückkehr, ich sag nur ein Wort ‚Sonnenbrand‘. Davor braucht man in Deutschland derzeit wohl keine Angst zu haben, hihi! Gut dass wir dann noch zum Schwimmen gegangen sind, das kühlte etwas ab.
Morgen wollen wir Bergetappen fahren und ich plane den Zeitfahrhelm und den Zeitfahranzug zu testen, haben uns dafür heute die richtige Stelle dafür ausgeguckt. Wir freuen uns und daher heißt es heute wieder früh ins Bett, bis morgen!

Mittwoch, 6. März 2013

Vierter Trainingstag / Ruhetag

Der Tag begann um 07:00Uhr mit morgendlichen Schwimmtraining, aber nur 1,5km, denn eigentlich war heute ja Ruhetag, aber das gilt im Trainingslager als Ruhetag. Anschließend duschen und für den Ausflug nach Lanzarote fertig machen. Nach dem Duschen habe ich wie gewohnt die Sachen zum Trocknen aufgehängt, doch wie das dann so ist, war plötzlich die Tür zu. Nach einer längeren Zeit wurde ich von meinem Aufenthalt im Freien erlöst, kein Kommentar.
Um ca. 09:40Uhr ging es Richtung Hafen und dieses Mal klappte es mit der Überfahrt und wir legten 45 Minuten später in Playa Blanca an. Einen Leihwagen sollten wir anfangs nicht bekommen, doch dann hatten wir doch noch Glück, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob man in Deutschland damit noch fahren darf. Auf ging‘s in Richtung Puerto del Carmen und dann weiter Richtung Costa Teguise, wo wir uns die Residenz für die Wettkampfzeit ansahen. Man beachte unser super modernes Auto (Leihwagen) im Vordergrund.

Der Rückweg führte uns durch die Nationalpark (Parque Nacional de Timanfaya), wo wir einen Teil der Wettkampfstrecke vom Ironman Lanzarote befuhren.


An diesem Punkt kam bei mir endgültig das Gefühl auf, dass der Wettkampf nicht mehr fern ist und alles irgendwie greifbar ist. Zurück zur Fähre den Wagen oder besser den Schlüssel abgegeben und dann wieder ins Hotel. Hier standen dann noch 1,5km Schwimmen auf dem Plan und dann gab es endlich mal wieder etwas zu essen. Morgen geht’s weiter, schauen wir, was uns der neue Tag (an Überraschungen) bringt!

Dienstag, 5. März 2013

Dritter Trainingstag

Aufgrund des starken Windes wollten wir mit der Fähre (Express-Fähre, Fahrzeit 12 Minuten) nach Lanzarote, dort einen Wagen mieten, um die Wettkampfstrecke abzufahren. Das Wetter oder vielmehr der Wind machten uns wieder einmal ein Strich durch die Rechnung, denn die Fähre fuhr aufgrund des starken Windes nicht bzw. konnte auf Lanzarote nicht anlegen. Also Planänderung und wieder zurück und aufs Rad. Gegen 12:00Uhr waren wir startklar und los ging es in Richtung Puerto del Rosario und dann weiter nach Antigua. Der Wind war unterwegs teilweise mörderisch und Geschwindigkeiten von 12km/h fühlten sich an wie 36km/h, aber es war eine gute Übung und wir ließen uns nicht unterkriegen. Wenn er mal nicht von vorne kam, dann von der Seite und wir hatten beim Fahren beide durchgehend ‚Schieflage‘, um nicht umzukippen. Nach fast fünf Stunden waren wir wieder zurück, schnell umgezogen und noch schnell geschwommen, nur so zu Entspannung. Das tat gut und wir haben nun das Gefühl, das wir im Trainingslager angekommen sind. Auch das Essen wurde die letzten Tage besser, das Niveau muss jetzt beidseitig gehalten werden. Morgen ist dann Ruhetag, sprich drei Kilometer Schwimmen und sonst nur die Insel genießen. Werden vermutlich einen neuen Anlauf bzgl. unserer Besichtigungstour nach Lanzarote starten.

Zweiter Trainingstag

Der extreme Wind hat uns zwar von der heutigen Trainingseinheit nicht abgehalten, aber er hat es auch nicht einfach gemacht. Die Nacht über hatte es hier ein kleines Unwetter gegeben, doch zum Glück waren die Straßen am Morgen wieder trocken. So machten wir uns nach dem Frühstück auf in Richtung Puerto del Rosaria. Bis La Oliva war nicht nur der Wind (Gegenwind), sondern leider auch die Straßenverhältnis mehr als unzumutbar, das Rad wollte nicht so recht ins Laufen kommen. Nach ca. zwei Stunden und gefühlten vier Stunden traten wir den Rückweg an. Da hatte wir kurzseitig auch mal Rückenwind, aber doch eher Seitenwind, der ein Tempomachen bzw. Aerolenkerfahren unmöglich machte. Nach etwas mehr als drei Stunden waren wir wieder zurück im Hotel und absolvierten noch eine kleine Laufrunde von ca. 5km (erste Koppeleinheit). Zum Ende fing es dann doch noch an zu regnen, aber wir kamen trocken im Zimmer an. Das sollte sich beim anschließenden Einkauf jedoch ändern. Man mag es kaum glauben, aber auch auf den Kanaren (Fuerte) regnet es mal. Für den morgigen Tag sind die Aussichten hinsichtlich des Windes nicht besser, aber das sehen wir dann morgen und auch ….

Anreisetag

Trage diesen mit einem Tag Verspätung ein, da gestern absolut nichts mehr möglich war. Nach einer Odyssee von mehr als 15 Stunden kamen wir nach 22:00 im Hotel an. Ziemlich erschöpft, hungrig und durstig, doch nicht einmal die Grundbedürfnisse wurden befriedigt und so bezogen wir unser Apartment und begaben uns zur Nachtruhe. Die Stimmung war auf einem Nullpunkt und wir hofften auf den kommenden Tag, aber dazu später mehr. Nun zu den Details des gestrigen Tages. In Hamburg erfuhren wir beim Check. In, dass die Maschine überbucht sei und wir erst beim Einstieg unsere Platzzuweisung erhalten. Das klappte dann auch und stellte sich sogar als Glücksfall (Plätze in der letzten Reihe) heraus, da wir dadurch unser umfangreiches Handgepäck (Rucksack, Laufrad, Zeitfahrhelm) unkompliziert verstauen konnten. Bis ungefähr eine Stunde vor der Landung auf Fuerteventura verlief alles gut, dann ertönte die Durchsage, dass wir aufgrund eines technischen Defekts zurück nach Sevilla fliegen, um diesen aus Sicherheitsgründen zu prüfen. Diese Prüfung dauerte inkl. Auftanken über drei Stunden, doch wir konnten die Reise fortsetzen und landeten mit fast sechs Stunden Verspätung auf Fuerte. Unser Bustransfer war natürlich schon weg und so wurden wir einem anderen zugeteilt. Als letzte erreichten wir unser Hotel, war auch irgendwie klar. Inzwischen war es weit nach 22:00Uhr und die Küche war kalt, richtig kalt und wir gingen mehr oder weniger hungrig und durstig ins Bett. Zu müde, um sich darüber noch zu ärgern. Der erste Trainingstag bzw. der Materialtesttag war damit Geschichte und wir mussten alles auf heute verschieben.

Sonntag, 3. März 2013

Erster Trainingstag

Das Frühstück war besser, aber auch durchaus steigerungsfähig, das klappte zumindest beim Abendbrot.
Anschließend versorgten wir uns mit dem Nötigsten Wasser usw., damit wir nach dem Zusammenbau der Räder sofort auf die Strecke konnten. Wir nahmen uns Zeit für den Zusammenbau der Räder, damit auch alles richtig passt. Gegen Mittag ging es dann endlich los und wir machten uns an der Küstenstrasse in Richtung Süden auf. Ein dummer Fehler, wie sich noch herausstellen sollte. Wieso, ganz einfach der Wind blies uns mit ca. 75km/h entgegen, das war deutlich zu spüren, sicher ein guter Test, aber doch nicht gleich am ersten Tag. Egal das Rad musste getestet werden und das wurde es auch und der Rückweg war umso schöner, Geschwindigkeiten von fast 60km/h auf flacher Strecke waren drin. Zudem gab es ein kostenloses Körperpeeling und das Rad wurde gesandstrahlt, super oder? Wir erkundeten dann noch, wann die Fähren nach Lanzarote fahren, da wir planen uns die Strecke des Wettkampfes anzusehen.
Hier der Blick rüber zur anderen Insel, im Hintergrund kann man den südlichen Teil von Lanzarote erkennen.
Das Pool bzw. Schwimmangebot ist mehr als umfangreich, so hatte wir am Abend jeder eine 25m-Bahn für uns allein, so rundeten wir diesen guten zweiten Tag ab und können nun sagen, dass wir nach anfänglichen Schwierigkeiten gut ins Trainingslager gestartet sind. Die Aussichten für morgen sind nicht so rosig, denn der Wind hat noch einmal massiv zugenommen und sich zu einem Sturm entwickelt. Das wird uns von der morgigen Tour nicht abhalten, es stehen ca. 80km auf dem Plan.

Samstag, 23. Februar 2013

Erneuter Rückschlag

Immer wenn es gerade trainingstechnisch gut und ich denke, dass es so weiterlaufen könnte bis zum Wettkampf, kommt etwas dazwischen. Jetzt war/bin ich wieder eine ganze Woche 'außer Gefecht' gesetzt, da eines grippalen Infekts. Dieser ist stärker als der im Januar und hat mich doch ziemlich aus meinem Trainingszyklus gerissen. Derzeit habe ich nur noch den Wunsch gesund zu werden und das anstehende Trainingslager gut und erfolgreich zu absolvieren, um die Grundausdauer auf dem Rad zu bekommen. Die Vorfreude auf das TL ist groß, auch endlich aus dieser Kälte zu entfliehen.
Leider dauert es bis dahin noch etwas und ich muss mich in Geduld üben.

Es ist doch nicht zuviel verlangt, was ich möchte!

Donnerstag, 7. Februar 2013

Zweistellig

Jetzt ist die Anzahl der Tage nur noch zweistellig (99 und entsprechend Stunden usw.), das fühlt sich schon merkwürdig an. Einerseits kann man den Tag nicht abwarten und sehnt diesen herbei und andereseist hätte man noch gerne mehr Zeit zur Vorbereitung.
Zum Glück steht das Trainingslager noch vor der Tür und ich kann noch einiges an meiner Grundausdauer arbeiten. Anschließend geht es vermutlich nur noch darum etwas Geschwindigkeit in die Beinen zu bekommen.
Ich hoffe auch diesen Punkt im Rennen erfolgreich passieren zu können und diesen auch wahrzunehmen.


Der Zähler tickt unaufhaltsam runter und ich werde mich weiter an meinen Trainingsplan halten und dann wird das schon alles passen.

Sonntag, 3. Februar 2013

Plan fürs Trainingslager steht

Heute habe ich mich mit meinem Trainer zwecks Besprechung des Trainingsplans für das bevorstehende Trainingslager getroffen. Das Ziel ist ambinioniert, aber machbar. Dort sollen endgültig die Grundlagen für das Erreichen des großen Ziels im Mai gelegt werden. Das hauptaugenmerk liegt hierbei auf dem Radfahren, weil das logischer Weise in unseren Breitengraden zu dieser Jahreszeit eher zu kurz kommt. Die Einheiten auf der Rolle sind dabei kein Ersatz, sondern lediglich eine Art 'Konservierung'. Gestern nach der erzwungenen Pause wieder eine lange Einheit absolviert, das Wetter spielte mit, obwohl ich feststellen musste, das mir im zweiten Teil der Strecke die Kälte zu schaffen machte, aber damit muss ich auf Lanzarote vermutlich nicht rechnen. Ansonsten lief diese Einheit ganz ordentlich, aber es ist noch Luft nach oben!

Im Trainingslager werde ich vermutlich auch noch einiges an Material testen, so z.B. den neuen Sattel, den Zeitfahrhelm
Dann schauen wir mal, in vier Wochen gehts los!

Freitag, 18. Januar 2013

Jahresbeginn

Das neue jahr begann für mich leider mit einem Rückschlag. Ich dachte die grippewelle ginge dieses Mal an mir vorbei, aber da habe ich mich wohl geirrt. Mehr als eine Woche war/bin ich nun komplett außer gefecht gesetzt. Das ist umso beunruhigender, da es heute nur noch 120 Tage bis zum Wettkampf sind.
Zum Glück steht noch das Trainingslager aus und da lässt sich sicher noch einiges bewegen. Die Start- nummern sind auch schon raus und ich habe eine recht niegride Nummer, da nach Vorname durchnummeriert wird. Ich starte demnach mit der Nummer 239 und Wettkampfname 'Flocke' auf dem Helm.
Was das material angeht bin ich soweit versorgt und die abschließenden Tests stehen noch aus, aber das werde ich im Trainingslager nachholen.