Montag, 14. Mai 2012

Zurück im Alltag

Der erste Arbeitstag ist genau wie der Urlaub Geschichte, doch der Focus bleibt weiterhin ausgerichtet. Am Wocheneende habe ich das Training etwas runtergefahren, um nicht die Probleme der letzten Jahre zu haben und damit ich jetzt wieder voll einsteigen bzw. normal weitermachen kann. Ich denke, dass war die richtige Entscheidung und mein Körper wird es mir nach den Anstrengungen der letzten Tage danken. Das nächste geplante Ereignisse ist das Testwochenende im Rahmen der Charity Tour 2012. Dort wird sich zeigen, ob unsere Planung gut war/ist oder ob wir noch nachbessern müssen. Auch wird sich zeigen, ob ich richtig und gut trainiert habe. derzeit habe ich das gefühl noch nicht auf dem optimalen Stand zu sein, aber es ist noch etwas Zeit. Darüber hinaus ist das große Ziel auch der Ironman auf Lanzarote und die Tour dabei nur ein Meilenstein, jedoch einer, der selbst eine extreme Herausforderung ist, die es zu bewältigen gilt.

Donnerstag, 10. Mai 2012

10. Tag / Abschlusstag

Die Luft ist etwas raus und Samstag steht die Probetour für die Charity Tour 2012 auf dem Programm und dafür brauche ich meine Kraft. Habe den Tag daher genutzt und langsam auszurollen und mir die vorbereitungen für den Ironman 70.3 Mallorca anzusehen . War super interessant und ich bekam ehrlich Lust daran einmal teilzunehmen, wenn es auch nur ein Half-Ironman ist.



Schauen wir mal, wie sich das realisieren lässt, denn nächstes jahr habe ich nun schon den ironman Lanzarote geplant und beides geht nicht, liegt zu dicht beieinander.
Zum Abschluss des Urlaubes bin ich dann tatsächlich noch im Mittelmeer baden gewesen, kein Problem bei den Temperaturen (Luft ca. 24°C und Wasser ca. 18°C). Morgen geht es wieder heim und ich freue mich auf daheim und auf die Probetour am Samstag, denn da wird sich auch zeigen, was die Einheiten hier wert sind.

Mittwoch, 9. Mai 2012

9. Tag / Tribut der letzten Tage

Heute musste ich den letzten Tage Tribut zollen, daher habe ich den Plan etwas geändert und einfach nach Gefühl trainiert. Eine eher kleine Einheit auf dem Rad (ca. zwei Stunden) plus fast eine Stunde Laufen, also eine Koppeleinheit, die erste richtige dieses Jahr. Das Wetter lud einfach dazu ein und da konnte ich nicht widerstehen. Am Wochenende findet hier der 70.3 Triathlon statt, das ist überall zu sehen und zu merken, Straßen sind gesperrt und es wimmelt nur so von Triathleten/-innen. Tja ein Start ist dieses Jahr nicht möglich, aber ich ziehe es für die Zukunft in Betracht. Schauen wir mal. Morgen ist nun schon der letzten Tag und ich werde noch eine größere Einheit um die vier Stunden absolvieren und zum Abschluss noch im Mittelmeer baden.

Dienstag, 8. Mai 2012

8. Tag / Fahrt zum Puig de Major und zurück über Soller

Heute habe ich vom Anspruch der Strecke nochmal eine Schippe drauf gelegt und das, obwohl es heute extrem windig, teilweise stürmisch war. Ich bin über Kloster Lluc zum Puig de Major gefahren, wobei ich im hinteren Teil zugegeben etwas langsam unterwegs war, mir schien etwas die Kraft zu fehlen.
Dann ging es runter nach Soller, 14km Abfahrt, schön, aber alles andere als entspannt, denn man musste ganz aufpassen, teilweise Geschwindigkeiten von 50km/h auf dem Tacho gehabt. Der Rückweg gestaltete sich schwieriger als geplant, denn den Tunnel von Soller weg darf man mit dem Rad nicht befahren. So musste ich über den Col de Soller und das war ehrlich gesagt nicht ohne, genug Höhenmeter habe ich jetzt wohl, hihi. Eigentlich dachte ca. 30km vor dem Hotel, dass ich platt wäre, doch interessant was dann noch geht. Ich wurde von einer Gruppe Einheimischer an einer Kreuzung überholt, schloss mich dann an und wir fuhren mit ca. 40km/h so weiter. Dann setzten die Vorderen zu einem Sprint an, da ich am Ende war, musste ich ordentlich Gas geben und zog dann mit fast 60km/h an der Gruppe vorbei. Leider konnte ich das Tempo nicht lange halten und so musste ich dann zwei bis drei (von insgesamt 10) Fahrer ziehen lassen, trotzdem war es total cool. Bin dann zügig weiter gefahren, denn die Spanier waren aus dem Ort vor dem der Sprint ablief. Ich hatte dann noch fast 20km bis zum Hotel, vorher noch einen Zwischenstopp, wie gestern. Bin jetzt etwas müde und werde gleich schlafen gehen, denn morgen steht nochmal eine längere Einheit auf dem Plan.

Montag, 7. Mai 2012

7. Tag / Fahrt nach Santuari Sant Salvador

Habe heute mal die Ostküste abgefahren, bin dabei über Arta und dann an der Küste runter Richtung Felanitx, klingt irgendwie gallisch, gefahren. Wieder war starker Gegenwind, das ist wohl der Preis für das schöne Wetter und die Strecke war nicht so schön, aber das Ziel!
Entscheidend ist die Zeit, die ich unterwegs bin und nicht die gefahrenen Kilometer. Erwähnenswert ist, dass ich heute meine längste Strecke auf Mallorca zurückgelegt habe, aber immer weniger als beim Ironman. Zufrieden bin ich trotzdem nicht, aber ich die ersten positiven Effekte sind zu erkennen, ich komme später in den Laktatbereich und musste weniger Gels zu mir nehmen.
Zum Abschluss des Tages war ich dann am Strand und habe meine Beine im Meer gekühlt, das tat richtig gut. Das Wasser war erfrischend und nicht kalt. Ich werde das morgen wohl wiederholen, vielleicht gehe ich zum Abschluss am Donnerstag sogar baden!

Sonntag, 6. Mai 2012

6. Tag / Wetterbedingter Zwangsruhetag

Heute war leider ein verlorener Tag und ich bin gezwungen mein Trainingsplan anzupassen. Laufen soll ich derzeit nicht, dafür bin ich auch nicht und Radfahren ging aufgrund eines heftigen und langen Gewitters nicht. Zum späten Nachmittag klarte es ein wenig auf, die Zeit reichte jedoch nicht mehr für eine längere Tour bzw. die vorgesehene Trainingseinheit. Habe diese daher auf morgen verschoben, d.h. jetzt vier Tage durrchtrainieren und keine Pause mehr.

Samstag, 5. Mai 2012

5. Tag / Fahrt nach Orient

Heute stand die Route nach Orient auf dem Programm, die Ausfahrtzeit war für 5:15h angesetzt, eine weitere Steigung zu gestern. Die Strecke ist deutlich anspruchsvoller als die bisherigen Strecken, die ich auf der Insel gefahren bin.
Damit ich mich nicht vorzeitig abschieße, bin ich innen und nicht über die Berge zurück gefahren. Ich muss auch noch Steigerungsmöglichkeiten haben, denn der Küstenklassiker soll das Highlight sein. Das Wetter spielt abgesehen von dem extremen Wind mit, sodass ich mich an Mangel an Sonne nicht beklagen kann. Wo es morgen hingeht, werde ich spontan entscheiden.

4. Tag / Kloster Lluc

Heute war ich nicht allein unterwegs, aber da nur am Rande. Die Wetterbedingungen waren suboptimal, aber ein Vorgeschmack auf das, was mich auf Lanzarote erwartet. Es zeigt mir leider auch, dass ich noch nicht da bin, wo ich nächstes Jahr um diese Zeit sein muss. Zum Glück habe ich diese Erkenntnis jetzt gewonnen, wo noch genug Zeit ist.

Freitag, 4. Mai 2012

3. Tag / Ruhetag / Ausflug nach Palma

Aufgrund der letzten Tage, sprich vier Tage Training in Folge, war heute ein Ruhetag angesagt. Den habe ich genutzt, um nach Palma zu fahren und mir die Start anzusehen, das war längst überfällig, da ich die letzten Male nicht dazu gekommen war. Das letzte Mal war ich vor 20 Jahren in Palma, es hat sich doch eine Menge geändert, die Idylle ist definitiv dahin. Gut die findet man eher auf den Ausfahrten auf den weniger bekannten Strecken. Morgen geht es weiter, geplant ist die erste Fahrt Richtung Kloster Lluc. Höffentlich spielt das Wetter mit, denn derzeit ist es hier sehr windig, aber das ist vielleicht auch eine gute Übung für Lanzarote.

2. Trainingstag / Fahrt nach Cap de Formentor

Gleich heute schon in die Berge gegangen und das mit Erfolg. Im Vergleich zum Jahr 2009, in dem ich zum ersten Mal die Strecke gefahren bin, war ich nur 10min länger unterwegs und habe dabei 10km mehr ‚abgerissen‘. Weiter anzumerken ist, dass die Straßenverhältnisse ab Hotel Formentor (ca. 10km vor Cap de Formentor) nicht mehr nur schlecht, sondern eher katastrophal sind.
Daher war/bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden, aber bis zu alten Form ist es wohl noch ein weiter Weg.

Erster Trainingstag und erste Testfahrt mit geliehenem Rad

Kaum angekommen auf der Insel und im Hotel habe ich gleich mein Rad abgeholt, doch mehr als trocken ins Hotel ging vorerst nicht. Gerade war das Rad verstaut, brach hier ein Gewitter los und an eine erste Ausfahrt nicht zu denken. Zum Abend hin konnte ich dann doch noch aufs Rad, für ca. drei Stunden. Hatte das Gefühl deutlich schneller unterwegs zu sein, doch die Auswertung spiegelt ein anderes Bild wieder. Am Rad lag es definitiv nicht, denn das fährt sich wirklich super, also liegt es wohl an meinem Trainingszustand. Das wirft Fragen auch für das nächste Jahr auf.